Mittwoch, 2. April 2008

Ja, diese "kleinen Dinge" mit verheerenden Auswirkungen, von denen es im Leben genug gibt. Ich habe so viele Fragen, aber zu wenige Antworten. Liegt es vielleicht daran, dass man nicht alle Fragen beantworten kann? Wieso eigentlich nicht? Liegt es an der Frage? An unserem Verständnis? An unserer Intelligenz? An unserer Beschränktheit? An unseren Scheuklappen? 

Machmal denke ich, wir leben in einer Art Computerspiel. Echt. Wenn man sich die Welt, das Geschehen in ihr von oben anschaut, wenn es gelingt über der Welt zu schweben, einen gewissen Abstand zu bewahren und die Akteure bei ihrem Tun zu beobachten, sieht man Züge, Schritte, Prozesse, Handlungen von gewissen prominenten Personen, die mit gesundem Menschenverstand nicht nachvollziehbar sind. Wieso reden wir "Frieden", handeln aber "Krieg"? Sind wir paranoid? Haben wir Angst? Angst vor was? Angst vor Sachen, die vielleicht geschehen könnten, vielleicht aber gar nicht? Ist das nicht paranoid? Ok, man sollte wie ein richtiger Pionier oder Scout, Pfadifinder oder Cevi, auf alles vorbereitet sein... Aber wieso genau auf Krieg? Wieso möchte man Radarstationen in einem weit entfernten Land bauen? Was bewegt einen zu solchen Schlüssen und solchen Entscheidungen? Führen nicht gerade solche unbegründete (scheinbar begründete) Handlungen zu einem (be-)gefürchteten Schluss? Sprich "Thomas-Theorem"? Kann man nicht einfach darüber reden? Wohin ist der Dialog verschwunden? Wohin ist das Vertrauen verschwunden? Handelt man heutzutage ohne über Konsequenzen nachzudenken? Reflektieren heutzutage nur noch die Philosophen?